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Gemeinden, Orte und Plätze

Das Görtschitztal
Die Görtschitz (richtig: Gürtschitz) (9.Jht.: Curciza) ist ein linker Seitenfluss der Gurk (die Gurgelnde) in Kärnten. Der Name leitet sich vom slowenischen Krčica ab und bedeutet kleine Gurk. Das Görtschitztal erstreckt sich vom Hörfeld Moor (Ursprung der Görtschitz) kurz vor Mühlen bis nach Brückl.

 

Mühlen - Noreia
Die erste sichere Aufzeichnung über St. Margarethen stammt aus dem Jahre 1324. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass die Pfarrkirche St. Margarethen der Vogtei der Herren von Silberberg unterstand, die somit auch als Gründer anzusehen sind.

Im Jahr 1929 wurde bei archäologischen Grabungen in St. Margarethen am Silberberg in der Steiermark das vermeintliche Noreia entdeckt. Daraufhin wurde der Ort im Jahr 1930 sogar offiziell in Noreia umbenannt. Im Laufe der Jahre verdichteten sich jedoch die Zweifel an der Echtheit der Fundstücke und es wurde nachgewiesen, dass es sich um Reste einer mittelalterlichen Siedlung handelte.

Es gibt aber auch mehrere Funde die auf die Kelten hinweisen: Grabsteine mit keltischen Grabinschriften, Lanzenspitzen aus der Keltenzeit und Keramikfragmente. Römische Inschriften welche aus dem 1. Jht.u.Z. stammen wurden in der Kirche von Noreia gefunden.

Besondere Plätze in der Gemeinde Mühlen

 

Hörfeld
Die Talebene an der steirisch-kärntnerischen Grenze nennt man das Hörfeld, es befindet sich am Westfuß der Seetaler Alpen. Seinen Namen hat das Hörfeld vermutlich von einem mittelalterlichen Truppenübungsplatz, einem Heerfeld, doch bewiesen konnte man das bis heute noch nicht.

Besondere Plätze im Hörfeld

 

Hüttenberg
Hüttenberg hat eine belegte 2500 Jahre alte Geschichte des Bergbaues. Im heutigen Gemeindegebiet wurde schon seit vorrömischer Zeit das durch seine Qualität geschätzte "norische Eisen" (ferrum noricum) abgebaut. Hüttenberg wurde urkundlich 1370 als Hu(e)tenberg erstmals erwähnt. Der Name leitet sich vom Personennamen Huoto ab.

Vielen in der Region ist heute noch das norische Eisen ein Begriff. Das norische Eisen Ferrum Noricum, war zur Keltenzeit wegen seiner hervorragenden Qualität bekannt und geschätzt. Auch wenn die Hochöfen in der Heft auf die Keltenzeit zurückgehen, verlagerte sich im -3. Jht. das Herrschaftszentrum um die Eisengruben jedoch von Hüttenberg an den Klopeiner See (Gracarca).

Im Jahr 1987 wurden in Mösel drei gut erhaltene, birnenförmige Schmelzöfen gefunden, welche mit Lehm ausgekleidet waren, ein weiteres spätantikes Stück wurde talabwärts entdeckt und weitere neun wurden in einem ausgehobenen Graben entdeckt. Die letzten Funde machte man 2005.

Besondere Plätze in der Gemeinde Hüttenberg

 

Klein St. Paul
Begünstigt durch die Eisengewinnung im nahen Hüttenberg war das Gebiet der heutigen Gemeinde bereits zur Zeit der Kelten besiedelt.

831 kam das untere Görtschitztal in den Besitz des Erzbistums Salzburg. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit zwischen 1060 und 1088. 1507 wurden Grundherrschaft und Pfarre St. Paul unter Hornburg an das Stift St. Paul im Lavanttal übertragen.

Wenn Sie tiefer in das sagenumwogene Görschitztal eindringen möchten, bietet sich Klein St. Paul, dass in der Mitte des Görtschitztals liegt, regelrecht als Ausgangspunkt und Basis für zahlreiche spannende und erlebnisreiche Exkursionen an. Von hier aus gelangen Sie in jeder Himmelsrichtung zu geschichtsträchtigen, geheimnisumwitterten und kraftvollen Orten und Plätzen.

Besondere Plätze in der Gemeinde Klein St. Paul

Zur Homepage der Marktgemeinde Klein St. Paul

 

Eberstein
Das heutige Gemeindegebiet war, wie Funde belegen, schon in der Keltenzeit besiedelt. So sind beispielsweise in die Fassade des Schlosses Eberstein römische Grabsteine aus dem 2. Jht.u.Z. eingebettet.

Funde römischer Meilensteine belegen, dass von Hüttenberg aus durch das Görtschitztal und somit durch das heutige Gemeindegebiet von Eberstein eine Nebenstraße zum Transport des für das Römische Reich wichtigen Norischen Eisens (Ferrum Noricum) geführt hat.

Eberstein wurde 1180 das erste mal erwähnt als Eberstain.

Besondere Plätze in der Gemeinde Eberstein

 

Brückl
Die Gegend um Brückl wurde erstmals 831 als "locus ubi Curciza in Curcam" urkundlich erwähnt. 927 wurde die Kirche St. Lorenzen oberhalb von Brückl erstmals erwähnt. Zunächst hieß der Ort Görtschitz (Curciza), erst ab dem 16. Jh. bürgerte sich der Name Brückl, nach einer Brücke über die Görtschitz, ein.

Brückl liegt auf kulturgeschichtlich bedeutsamen Boden mit weit zurückreichender Vergangenheit. Im Nahbereich befindet sich zum Beispiel der Magdalensberg, auf dem die norischen Kelten ihren Sitz hatten. Durch Brückl führte auch eine Handelsstrasse für das berühmte norische Eisen dem ferrum noricum.

Besondere Plätze in der Gemeinde Brückl

 

Saualpe
Die Saualpe ist ein Mittelgebirgszug der Zentralalpen in Kärnten, Österreich westlich der Lavant. Der sanfte Almenrücken erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung verlaufend vom Klippitztörl bis zum Drautal. Der höchste Gipfel, des aus Gneis und Glimmerschiefer bestehenden Gebirgsstocks ist die Ladinger Spitze (2.079 m).

Sie ist geprägt von kupierten, runden Formen, aus denen einzelne Felshaufen, die so genannten Öfen, herausstechen. Man findet auf der Alpe auch einzelne, kleine Wasserflächen, die in der Umgebung als „Meeraugen“ bekannt sind.

Besondere Plätze auf der Saualpe


 

 

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